A Travellerspoint blog

Chapter 3: The Beach

In this episode read about an encounter with a Great White!

sunny 39 °C
View Map: Let's Do summer... on NoUturners's travel map.

Mit einem herzlichen "Good day" melden wir uns wieder bei euch, unserer treuen Leserschaft! Wir sind zurück und ihr kommt gerade rechtzeitig zu unserem ersten Ausflug an den wohl populärsten der 19 verschiedenen weißen Sandstrände, die Perth und Umgebung zu bieten hat, den Cottesloe Beach. Beliebt bei jungen Draufgängern, Familien und Pensionisten, Surfern und Sandburgenbauern, Touristen und Einheimischen gleichermaßen, findet man ausreichend Platz direkt am Strand, auf Wiesen dahinter, in der prallen Sonne oder im Schatten. Der Wind, generell typisch für Perth selbst, weht selbstverständlich auch hier und sorgt daher gerade in den Sommermonaten für Abkühlung sowie für gute Wellen für alle Surfer. Lokale, Pubs, Eis-Salons und diverse Unterkünfte sorgen für ein authentisches Bild und machen trotz der Menschenmassen nur einen wenig kommerziellen Eindruck.

Den Vorort Cottesloe und seinen gleichnamigen Strand erreicht man recht schnell mit der Fremantle Line, eine der fünf Zuglinien die Perth und deren Vororte versorgen (dazu kommen noch gefühlte 100 Buslinien, die Perth und seine Vororte perfekt vernetzen). Selbstverständlich sind alle Öffis genauso wie alles andere hier, das sich nicht im Freien befindet, klimatisiert – größtenteils an der Kippe zum Erträglichen. Obwohl wir tatsächlich direkt vor der Haustür eine Busstation haben, ziehen wir es immer vor, den Weg zum Zentrum oder in diesem Fall zum Bahnhof (der mehr oder weniger im Zentrum liegt), zu Fuß zurückzulegen. Dauer: in etwa 30 Minuten.

Und eben diesen Weg möchten wir euch nun gerne vorstellen, damit ihr wisst wie es denn so aussieht, wenn wir die Wohnungstür hinter uns ins Schloss fallen lassen. Alle Straßen, also auch die Seitenstraßen sind breit angelegt, Platz haben sie hier mehr als ausreichend.

Daher gleich mal bei uns ums Eck, ein Blick in ein paar "kleine" Seitenstraßen:

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(Stimmt, keine Seitenstraße, sondern die William Street mit Blick auf die Skyline )

Ein guter und bunt zusammengestellter Einblick in das typische Stadtbild am Weg von Mount Lawley ins Zentrum:

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Chinatown liegt auf halbem Weg. Eigentlich müsste dieses Viertel "Asiatown" heißen. Es gibt hier nämlich nicht nur chinesische sondern unzählige (wirklich verdammt viele, "uuure" viele könnte man sagen) andere Restaurants wie vietnamesische, thailändische, japanische, indische, koreanische, indonesische und viele mehr:

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Immer noch sichtbar, weihnachtsgeschmückte Straßenzüge:

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Und schließlich schon mehr oder weniger im Zentrum, Eindrücke rund um den Bahnhof, die Wellington Station:

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Ui, wir hören euch schon jammern wegen der langweiligen Fotos. Und das sieht alles so heiß aus. Und ihr wollt zum Strand und Abkühlung im frischen indischen Ozean. Und wisst ihr was? Ihr habt absolut recht. Also rein in den auf gefühlte -10 Grad runtergekühlten Zug Richtung Fremantle. Unser Stopp? Cottesloe, richtig! Habt ihr gut aufgepasst. Fahrzeit: 20 Minuten.

Die Temperatur lag bei milden 39 Grad, daher war die Wasserzufuhr wichtig.

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So ein paar kräftige Schlucke (Schlücke? Schlucks? Wos was i) des hiesigen Wassers lässt Kindheitserinnerungen im Freibad wieder aufflackern: Chlor-Zusatz: Frage nicht! Man sieht also, rein geschmacklich ist es nicht weit vom Ottakringer Bad nach Perth Ja, ich schweife schon wieder ab. Also: Willkommen am Cottesloe Beach!

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(Ein Stück näher zur Tiefenentschleunigung!)

Es war viel los, aber wer schon mal an der Adria oder von mir aus auch am Neusiedlersee war, der kann nur milde lächeln. Das hier ist das absolute Maximum (im Jänner sind immerhin die großen Schulferien) und dieses hält sich wahrlich in Grenzen:

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Also die Zehen nur kurz in den feinen weißen Sand gesteckt und gleich hinein ins türkise und vor allem ausreichend kalte Nass!

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Auch wenn in den letzten Wochen immer wieder die Meldungen über Attacken von Weißen Haien vor allem auf Surfer die Runde machte, es war weit und breit kein Weißer Hai zu sehen. Die Lifeguards hatten deshalb und auch sonst recht wenig zu tun.

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Aber dann kam er doch noch aus den Tiefen des indischen Ozeans hervor, der große Weiße. Nur gefährlich sah der nicht wirklich aus (was auch die Reaktion der anwesenden Badegäste bestätigte), eher ein wenig orientierungslos und behäbig, schien uns.

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Also nichts wirklich Aufregendes passiert und somit konnten wir uns auch schön langsam wieder auf den Heimweg machen. Zurück Richtung Tiefkühltruhe, also auf zum Zug nach Perth. Zum Bahnhof ging es wieder vorbei an verschiedenen Villen und einem Golfplatz (für alle Golfer unter euch: Nur neun Loch, also eigentlich nur was für Lulus).

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Wieder zurück im Zentrum, am Forrest Place, suchten nicht nur die Kinder an den Wasserspielen Abkühlung ...

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... sondern auch wir im Pub. Prost! Auf der Videowall lief übrigens Rugby, der australische Nationalsport für alle echten Männer (was die hier aber "Australian Football" nennen und mit leicht modifizierten Rugby-Regeln spielen). Wer das unsägliche Cricket schaut weiß ich nicht, ist aber genauso populär hier.

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Schließlich schloss sich der Kreis und bei fortgeschrittener Dämmerung torkelten wir die William Street diesmal stadtauswärts und bergauf entlang, wieder unserem mittlerweile trauten Heim entgegen. Dabei ein erster Versuch, die Skyline auch nächtens mit einem Schnappschuss einzufangen:

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Wer uns nach diesem Report direkt vom indischen Ozean immer noch die Treue hält, dem können wir in der nächsten Folge etwas mehr über die Stadt Perth, ein wenig über unseren Alltag aber vor allem über wilde Geschichten der hiesigen Verbrecherjagd berichten.

See you later, mate!

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Posted by NoUturners 08:58 Archived in Australia

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Comments

Großartiger, charmanter Bericht wie immer !
Nein, Schöni selig würde es hoooorooooouuuuurschen sehen.
Vielleicht hat er weiland Sprachunterricht bei Euren gefiederten Freunden da unten genommen.
Türpfosten wird sich letzte Märzwoche in Fremantle aufhalten, er fährt Down Under dann immer längere Zeit noch Rechtsverkehr, zu erkennen, wenn einer entnervt oft einen halben Tag die richtige Auf- oder Abfahrt sucht, nicht verunfallt mitunter findet und dann doch knapp vorbeifährt.
Schuld hat Christian, ansonsten die Leihwagenfirma.
Grüßt mir bitte auch den Ozean !

by Bernhard

Il, bin echt beeindruckt! Du hast dich tatsächlich bis zu den Oberschenkeln ins eiskalte, von Haien nur so wimmelnde Wasser begeben...WOW(aber nur fürs Foto, gibs zu)!
Für euch beide schon als Vorwarnung: Hab grad beschlossen, dass ich bei eurem nächsten Australientrip als nerviges, kleines Schwesternanhängsel zu Besuch kommen werde!
BACI

by Sorellina

@Sorellina: You are more than welcome any time!!! Oberschenkel? Machst du Witze? Ich mutierte zum Mann aus Atlantis!
@Bernhard: Danke für die Vorwarnung. Werde sämtliche Türpfosten in und um Fremantle Ende März meiden. Allein schon wegen rechtsfahrender Aus- und Abfahrt suchender Leihwagenfahrer. Der Ozean ist gegrüßt, er grüßt zurück!

by NoUturners

Ha! Mann aus Atlantis! Gibs zu, dass war dein australischer Doppelgänger... zugegeben: ein sehr guter Doppelgänger!

by sorellina

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