A Travellerspoint blog

Chapter 16 (The Final One): Sadly leaving the summer behind!

In this final episode read about returning "home"!

semi-overcast 25 °C

Der Tag unseres Aufbruchs aus dem unterm Strich wohl schönsten auf unserer Reise besuchten Flecken Erde, dem Leeuwin-Naturaliste Nationalpark, wurde eine Fahrt in den Sonnenschein. Der Regen nahm bald ein Ende, ging in Margaret River in normale Bewölkung über und war drei Stunden später in Fremantle, bereits 20 Kilometer südlich von Perth gelegen, in eine dünne, von Sonnenschein durchbrochene Wolkenschicht übergegangen. Und Fremantle sollte auch unser letzter Stopp vor unserer "Heimkehr" werden.

Im lieblosen, aber sehr praktisch nahe dem Zentrum gelegenen "Fremantle Village" Campingplatz fanden wir für eine Nacht pragmatisch Unterschlupf. Wir haben unseren geborgten Boliden Jodo geputzt und gewaschen und dasselbe danach auch mit uns gemacht. Und damit es keinen Aufschrei unter den Emanzen unserer Leserschaft gibt: Margit hat sich deshalb um die Reinigung gekümmert weil sie einfach die genauere von uns beiden ist.

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Am späten Nachmittag, frisch duftend (also wir und das Auto) sind wir ins Zentrum aufgebrochen. Und zwar zunächst mal zu den E-shed markets, wo Margit nochmals ein wenig flanieren wollte ("eh nur schauen"). Leider ist dieser Markt nur von Freitag bis Sonntag geöffnet, also sind wir von da auch genauso schnell wieder aufgebrochen wie wir gekommen waren. Halt, nein! "Genauso langsam" muss man richtigerweise sagen, denn das Zentrum war gesperrt und der Verkehr wurde umständlich rund um eben jenes umgeleitet. Ist der komplizierte Hafen-Bahnübergang-Einbahnzirkus in Fremantle ohnehin von Grund auf etwas umständlich, so wurde es mit dieser Umleitung noch komplizierter. Also ganz einfach das Auto irgendwo abstellen und zu Fuß weitermarschieren. Zunächst mal auf einen Kaffee und was Süßes. Klar, und danach? Ja, also das ist so. Gesperrt war das Zentrum nämlich wegen einer Radveranstaltung, und zwar wegen des Auftakts zur über Monate dauernden "National Road Series", die hier in Fremantle unter dem Namen "Tour de Perth" ihren ersten Bewerb hatte. Und weil dieser Auftakt, Start- und Zielbereich direkt vor dem ehrwürdigen Esplanade Hotel aufgebaut, sehr beeindruckend war, haben wir da gleich mal vorbeigeschaut und die uns unbekannte Radelite angefeuert (Kurl, ich nehme an, du hättest wohl jeden einzelnen gekannt).

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Leider gab es auf diesem sehr engen und von einer Haarnadel-Kurve dominierten Kurs auch mehrere Stürze, von denen einer ganz besonders schwerwiegend ausfiel. Der Unglückslenker musste schließlich schwer verletzt mit Halskrause ins nahe Hospital eingeliefert werden. Wir wünschen gute Besserung!!!

Der wahre Höhepunkt des Abends lag jedoch noch vor uns: Je eine Pizza sowie ein Pint "Little Creatures White Rabbit" in der wohl berühmtesten Brauerei Australiens: Little Creatures! Prost und Mahlzeit!

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Am nächsten Morgen sind wir zeitig aufgebrochen (unseren Schlaf-Rhythums hatten wir während der letzten Wochen komplett umgestellt, um 21 Uhr ins Bett und noch vor 7 Uhr raus aus den Federn) und haben somit Fremantle den Rücken gekehrt (Bernhard: Stichproben an den hiesigen Türstöcken ergaben keine auffälligen Bissspuren), denn wir konnten es kaum erwarten, nach Perth, unser Zuhause zurückzukehren!

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But first things first: Unser allererster Stopp lag in North Perth, um uns im neu eröffneten Café "Addison & Steele" bei traumhaftem Herbstwetter und 31 Grad ein verdientes Frühstück zuzuführen.

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Drei Tage und zwei Nächte hatten wir noch für Perth Zeit und wir hatten noch sehr viel vor. Und unser erster Weg nach dem Frühstück führte uns zu unserer reservierten Unterkunft, ein Selbstversorger-Apartment der "Verandah Apartments"-Gruppe, um unsere persönlichen Dinge auszuladen. Wir hatten eine kleine, feine Wohnung erwartet, aber was wir schließlich vorgefunden hatten, war an Luxus nicht zu überbieten. Ein riesiges Wohnzimmer mit Küche und Essbereich, zwei Schlafzimmer mit je einem Badezimmer (!!!) und einem Balkon (wo umgehend zwei Flaschen Bier ihrer Vernichtung zugeführt wurden). Damit hatten wir wirklich nicht gerechnet (also mit dem Bier schon).

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(Rog, just for you!)

Danach sind wir zur nächsten Tankstelle aufgebrochen, haben da den Wagen gründlich gesaugt und ihn am vereinbarten Parkplatz zur Übergabe abgestellt. Der erste, sehr wehmütige Abschied, auch weil so viele schöne Erinnerungen der letzten vier Wochen damit verbunden waren. 4769 Kilometer hatten wir schlussendlich auf unserem Trip zurückgelegt. Weitaus mehr als geplant. Simi und Chris, herzlichen Dank nochmals für euren Jodo, euer Vertrauen und eure zahlreichen Tipps und Tricks rund um die Plätze an der Westküste!

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Ja, und der Rest unseres Aufenthalts in Perth, der Stadt unserer Träume, war ein einziger, riesiger, von Wehmut geprägter Abschied. Wir haben unsere Zeit in Lokalen, Cafés, Buchläden, im Kino, im Hyde Park, schlendernd durch die Straßen und Gassen, im Zug, am Balkon Bier trinkend und ... und ... und ... verbracht. Ja, ihr erkennt das richtig. Loslassen war in den beiden letzten Tagen nicht gerade unsere große Stärke. Ein Auszug eines finalen Streifzugs durch eine Stadt, die uns in kurzen 8 Wochen geprägt hat, als hätten wir da Jahre verbracht. Chronologisch unsortiert, irgendwann während der letzten 60 Stunden unseres Aufenthalt gesehen und erlebt. Für euch wahrscheinlich Bilder und Texte zum raschen Überfliegen. Für uns eine sentimentale Ansammlung von Eindrücken während unserer Abschiedstour vom Sommer und vor allem von einer Stadt, die uns vom ersten Tag an verzaubert hat.

Das Lokal mit den eindeutig besten Burgern der Stadt: Das für uns leider viel zu spät eröffnete "BB a pop-up":

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(Margit mit Papierrose – von einem Fremden lächelnd angenommen)

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Die Kette "Jus Burgers" lieferte wenn schon nicht die besten, dafür die dicksten Burger:

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Das "Caffissimo": Café der ersten Stunde und mit dem besten Frappés und Eiskaffees:

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Das "fez", DAS Frühstücks- und Brunchlokal. Die besten Pancakes ever!!!

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"Daily Planet Café" gehört zum Buchladen Daily Books nebenan und besticht mit filmbezogener Einrichtung und Wandbemalung:

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"Hawker's Market": As charming as ever!!!

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Und weil es am Hawker's Market kein Bier gibt, sind wir danach noch auf ein ebesolches ins schummrig-schöne "Tiger Tiger":

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Das "Opal Café" haben wir leider erst am allerletzten Tag neu entdeckt. Beim nächsten Mal gerne öfter!

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Übrigens: Faszinierend für alle in Wien Lebenden, also auch für uns. Du kriegst hier überall ausnahmslos noch bevor du irgendwas bestellt hast, einen großen Krug Wasser und Gläser an den Tisch gebracht. Falls dieser leer ist, kannst du jederzeit einen neuen Wasserkrug an der Bar nachholen. In Wien definitiv ein Schwerverbrechen. Aber das ist auch nachvollziehbar, schließlich hat Westaustralien ja Wasser im Überfluss, während in Wien absolute Wasserknappheit herrscht. Da ist es den Wiener Gastronomen natürlich wichtig, um jeden Tropfen Wasser zu kämpfen oder sogar Geld dafür zu verlangen (wie in machen Lokalen bereits erlebt und leider traurige Wahrheit)!

Wichtiger als das Wasser war während unserer kulinarischen Abenteuer aber ohnehin der Alkohol: Zwar gekannt aber nie richtig gewürdigt hatten wir vor unserem Besuch das Ale (egal welche Sorte oder Marke) und auch das Ginger Beer (und das obwohl da gar kein Alkohol drinnen ist). Beides haben wir schätzen und lieben gelernt und werden wir sehr vermissen.

Allerdings noch mehr vermissen werden wir unseren Hyde Park. Heulen könnten wir, diesen Stadtpark, der beste, den wir je gesehen und erlebt haben, verlassen zu müssen. Und so fühlten wir uns moralisch verpflichtet, ihn am Morgen des Abreisetages aus nostalgischen Gründen nochmals 5 Runden zu umlaufen. Und wir verneigen uns hiermit vor all dessen gefiederten Bewohnern. Danke für die Unterhaltung, danke für die vielen schönen und vor allem bunten Stunden!

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Bleiben wir kurz beim Wildlife und der Natur im Allgemeinen. Manch fragwürdige Entscheidung der australischen (Bergbau) oder auch westaustralischen Regierung (Hai-Schlachten vor den Küsten) ist für viele Teile der Bevölkerung und auch für uns immer noch nicht nachvollziehbar. Allerdings relativiert sich auch vieles wenn man mal beide Seiten gesehen hat. Die vielen noch unberührte Flecken dieses Kontinents, die zahlreichen, riesigen Nationalparks und somit der sehr intensive Kontakt zur Natur und zum Wildlife bieten hier nämlich eine erfrischende Abwechslung zum relativ naturarmen und hoffnungslos überbevölkerten Europa. Denn was man auch als kritischer Europäer nicht vergessen sollte: 23 Millionen Australier sind eine weitaus geringere Belastung als die beinahe 800 Millionen Europäer auf einer ähnlich großen Fläche. Und wenn auch noch nicht so stark vertreten: Zumindest hier in Westaustralien gibt es eine Grüne Partei und viele andere sich für die Umwelt stark machende Initiativen.

Kommen wir zurück zur Kultur. Perth ist die Stadt der Festivals. Vom Perth Music Festival und vom riesigen und bunten Fringe Festival haben wir euch ja erzählt. Nach unsere Rückkehr haben wir das Eat-and-Drink-Festival (Prost und Mahlzeit!) sowie das Comedy-Festival entdeckt.

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Der Alternativladen "Kakulas Bros." mitten in Northbridge besticht durch eine sehr skurrile Besonderheit: Man kann ausschließlich bar bezahlen! Das ist deshalb so außergewöhnlich, weil du hier normalerweise überall, wirklich überall, jeden noch so winzigen Betrag mit Kreditkarte bezahlen kannst und geringe Beträge sogar ohne Unterschrift oder PIN (für alle Aufmerksamen unter euch: Nein, nicht paywave oder paypass, das ist nämlich wieder etwas anderes). Egal, der Laden bietet jedenfalls viel Exotisches, zum Beispiel Gewürze aus der ganzen Welt zum selbst abfüllen aber auch unzählige verpackte und importierte Produkte aus den entferntesten Ländern dieser Erde. Und siehe da: Auch Manner-Schnitten sind offenbar exotisch genug, um hier Platz zu finden!

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Noch einmal ein paar wenige Eindrücke der verschiedensten Fassaden ...

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... und vom sonstigen Straßenbild der Stadt:

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DIE Großbaustelle, die alle anderen Baustellen in Perth derzeit in den Schatten stellt: Die komplette Neugestaltung des Platzes oberhalb der Bahntrasse, die endlich erstmals die beiden innerstädtischen Bezirke CBD (Central Business District) und Northbridge direkt verbinden soll. 2016 soll der erste Teil fertiggestellt sein und wir werden euch dann selbstverständlich live vom Fortschritt in dieser Sache berichten.

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(und so soll das dann mal aussehen)

Der öffentliche Verkehr in Perth, allen voran das Zugnetz, ist ausgezeichnet. Und so haben wir auch den Zug noch einmal genutzt.

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Schließlich waren wir am Abreisetag auch noch ein letztes Mal in unserem geliebten Kino "Luna Leederville". Und unser letzter Film hätte nicht passender ausfallen können. "Tracks", eine australische Produktion und wahre Geschichte aus den 70er-Jahren über eine junge Frau, die ganz alleine mit ihren vier Kamelen 2000 Kilometer durch das australische Outback (von Alice Springs bis an die Westküste) gewandert ist:

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Wir werden Perth aus verschiedenen Gründen vermissen. Ganz sicher aber in erster Linie wegen des Sommers, der sich diese Bezeichnung auch tatsächlich verdient. Ganz simpel: Es ist halt einfach immer schön! Das mag allerdings nicht nur die Sonnenhasser unter euch verschrecken sondern eventuell auch echte Sonnenanbeter. Denn eines ist klar: Sobald du hier im Freien bist, kriegst du Sonne ab und dies dann logischerweise recht ungleichmäßig auf dem Körper verteilt. Da ist die klassische Wiener Caorle-Hausmeister-Attitüde "Ich wende mich so, dass ich überall gleich gebräunt bin" eher nicht zu empfehlen.

Da plappert er euer Erzähler und merkt nicht, dass man dem Abschied irgendwann einfach nicht mehr entkommen kann. Also biegen wir in die Zielgerade unserer langen Berichterstattung ein: Kurz bevor wir Perth Richtung Flughafen den Rücken kehrten, weinte ganz plötzlich auch der Himmel über der Stadt erstmals seit unserer Ankunft und wenn auch nur kurz immerhin so richtig heftig. Und das konnte wohl kein Zufall sein und war ganz sicher nur unseres Abschieds wegen. Well, und so kam es, dass auch euer verwegener Erzähler während dieser letzten Stunden nicht nur einmal mit den Tränen kämpfte (und das darf er auch, weil er ja ein Herz und kein Fleischlaberl hat, – oder Buschi, wie war das nochmals?)

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Die letzten Fotos auf australischem Boden beim Check-in und, was sonst, bei unserem letzten Bier (und ja, auch bei einem Cadburry-Osterküken)!

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Kurz danach, um 22 Uhr Ortszeit, erhob sich die Boeing 777 der Emirates Airlines pünktlich Richtung Dubai. Die etwas mehr als 10 Stunden dauernde Flugzeit ging überraschenderweise relativ rasch vorüber. Und das obwohl der Kapitän wunderbares Flugwetter ankündigte. Denn dies bedeutete nämlich was genau? Richtig, das Gegenteil – Turbulenzen, vor allem im ersten Teil des Fluges. Und das trug nicht gerade dazu bei, eurem schreckhaften Erzähler das Fliegen schmackhafter zu machen.

In Dubai gelandet, hatten wir schließlich fünf Stunden Zeit totzuschlagen, also schlenderten wir nach dem Passieren der Sicherheitskontrollen ein wenig im Transitbereich herum. Ist der internationale Flughafen in Perth eine sehr provinzielle Angelegenheit und sogar noch deutlich kleiner als Wien Schwechat (man glaubt es kaum!), so triffst du auf dem riesigen Flughafen in Dubai so ziemlich die ganze Welt. Und da reicht zum Beispiel schon die winzige Boarding-Zone A, in der wir uns aufhielten. Von blass weißen britischen Touristen über exotische Reisende (wie zum Beispiel Österreicher) bis hin zu komplett dunkelhäutigen Menschen (an alle Gutmenschen unter unseren Lesern: wie darf man diese Hautfarbe politisch korrekt derzeit bezeichnen?) triffst du so ziemlich auf alles was die Welt zu bieten hat. Und du erlebst dann auch so ziemlich alles was das Klischee hergibt: Pünktlich über Tonband eingespielter Muezzin-Gesang, mit Krankentransportern abgeführte hyperventilierende und dabei filmreif in Plastiksackerl atmende Chinesen, in Geschlechter getrennte und als Moscheen deklarierte Toiletten, mit Mundschutz herumspazierende Japanerinnen und unzählige andere skurrile Dinge. Spira goes Emirates quasi. Dass man bei so viel Äktschn sehr müde wird, erklärt sich von selbst.

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Der Flug von Dubai nach Wien dauerte mit guten fünfeinhalb Stunden nur fast halb so lang wie jener von Perth nach Dubai und verlief auch deutlich ruhiger, zog sich aber trotz überraschend zugeteiltem Platz in der Exit-Row ziemlich in die Länge. Einfach weil du irgendwann ob der näher kommenden Rückkehr nur noch nervös und verzweifelt, die Sekunden stoppen wollend auf deinem Sitz hin- und herwetzt.

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Aber schlussendlich war auch dieser Flug zu Ende und pünktlich um 13.45 Uhr Ortszeit stiegen wir aus dem Flugzeug (erneut eine Boeing 777 der Emirates Airlines) und wankten erschöpf zur Gepäckausgabe.

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Der familiäre Empfang in der Ankunftshalle war herzlich. Vielen Dank an das Ottakringer Empfangskomitee! Wir lassen die Bilder sprechen!

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Bei schönem aber für uns noch recht frischem Wetter (ja, wir sind jetzt halt verwöhnt) wurde gefressen und gesoffen (das waren wir aber eh aus unserer Zeit in Perth gewohnt) und so fand dieser Sonntag einen sehr schönen Ausklang.

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Somit sind wir am Ende nicht nur dieses Eintrags sondern auch an jenem des gesamten Blogs angelangt. Wir danken euch für eure Teilnahme an unseren wahren kleinen und erdichteten großen Abenteuern. Wir möchten uns bei allen bedanken, die mittels Comments, E-Mails und SMS auf unsere wilden Geschichten und Fotos reagiert und somit unseren Sommer mitgestaltet haben. Es war uns eine große Freude, unsere wilden Abenteuer mit euch teilen zu können. Wer Lust hat, kann nun noch ein allerletztes (oder auch allererstes) Mal einen Kommentar hinterlassen. Es würde uns sehr freuen. Fühlt euch aber nicht dazu verpflichtet!

See you later, mate (was in Australien auch als endgültiger Abschied Gültigkeit hat und wir deshalb auch in diesem unserem letzten Bericht verwenden)

Voriges G'schichtl | Inhaltsverzeichnis

Posted by NoUturners 23:45 Archived in Australia

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Comments

hey, ich bin die Erste!! Ein herzliches Dankeschön an euch beide, dass ihr uns wieder so hautnah an eurer Zeit in Perth und der Reise habt teilhaben lassen... und von der grandiosen Berichterstattung ganz zu Schweigen! Aber eigentlich seid`s jetzt selbst schuld, denn das nächste Mal steh ich dann ganz bestimmt vor eurer Tür in Perth! Irgendwo muss ich dann ja anfangen die lange Liste ab zu arbeiten :0)!!! Es war wunderbar! Bis zum nächsten Mal! Ich freu mich, dass ihr wieder da seid! BACIIII

by sorellina

Ach, schade, dass Ihr zurück seid! Jetzt gibt's keine spannende Geschichten mehr aus Eurer Feder. Möchte hiermit offiziell einen Antrag stellen, dass auch Euer sicher ebenso spannenden Leben in Wien per Blog begleitet wird ;)Lebt Euch gut wieder ein, willkommen in Europa!

by Sigrun

@Sandy: Danke für deinen netten Abschlusskommentar. Großes Interesse hat der Blog leider nicht geweckt. Es waren für die meisten wohl zu viele wilde Geschichten. Beim nächsten Mal empfangen wir dich auf jeden Fall sehr gerne mit offenen Armen. Deine Liste hat es ja verdient, endlich "eröffnet" zu werden... ;-)
@Siggi: Du glaubst ja gar nicht wie langweilig unser Leben in Wien ist. Das lesen dann ja noch weniger Leute als die australischen Abenteuer. ;-) Danke fürs Interesse und liebe Grüße nach Bodo!

by NoUturners

Ihr ward einfach großartig !
In Wort und Bild ! Herzlichsten Dank für Euer dokutainment !
Wann übrigens endet die Bewerbungsfrist etwa als Lenker (Tag und Nacht, zwar nikotinsüchtig aber absolut trocken) für Eure nächste Reise ?
cari saluti
Bernhard

by Bernhard

@Bernhard: Wir danken für das Feedback! Es freut uns sehr! Du kannst dich ab sofort als Fahrer für unsere nächste Reise bewerben wenn du die folgende Frage richtig beantwortest: Wo befindet sich der Hebel für den Scheibenwischer? Bis bald (ich melde mich in Kürze bei dir).

by NoUturners

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